Dienstag, 19. Januar 2010

Von Newcastle, Autogeschichten und Wirbelstuermen

Newcastle ist eine alte und grosse Hafenstadt, die eigentlich nicht so viel herzugeben hat. Die Straende dieser Stadt sind bei weitem nicht die schoensten und dem Wasser sieht man an, das hier Tag ein und Tag aus Braunkohle auf riesige Kontainerschiffe geladen wird. Auf unserem Tagesausflug in die Stadt mussten wir ueber die grosse Hafenbruecke fahren, deren Auf- und Abfahrtsrampe steiler war als manch eine Bergetappe unsere Bergtouren. Auch Bobby machte diese Bruecke schwer zu schaffen. Er ist an diesem Morgen und schon am Tag davor, bei der Fahrtzum groessten Baum in NSW, schon richtig schlecht angesprungen, aber die Bruecke gab ihm den Rest, sodass wir bis in den zweiten Gang runter schaltenmussten. Mit viel Gebrummel und lautem Schiessen aus dem Auspuff haben wir es aber geschafft. Uns war klar das wir wieder mal in die Werkstatt mussten und unseren Bobby reperieren.Wir fanden auch bald eine kleine Werkstatt und einen netten Mechaniker. Nachdem wir mal wieder unsere Probleme mit Haenden und Fuessen beschieben hatten, machte dieser sich gleich ans Werkund nach fuenf Minuten an der Zuendung rumschrauben, war er auch schon fertig. Also, dann noch einen kurzen Probelauf und Bobby war wieder der Alte. Torsten fragte dann den Mechaniker was die Reperatur nun kostet wuerde und der Mechaniker sagte zu uns: "That's OK mates, have a nice day and endjoy your tripp". Echt der Hammer, dass muesste uns in Deutschland mal passieren, dass da ein Mechaniker sich 10 min fuer zwei Wildfremde Menschen Zeit nimmt und dann sagt, ist gut Freunde, braucht nichts bezahlen, hab einen schoenen Tag und geniest eure Reise.Den Nachmittag verbrachten wir dann auf einem tollen Campingplatz und mal wieder am Strand. Jule ging schon frueher zurueck zum Auto und Torsten blieb noch ein bisschen im Meer und dann ist es passiert. Innerhalb von Minuten bildete sich ein Wirbelsturm an der Kueste und der Himmel ueber unswurde schwarz. Torsten im Wasser und Jule alleine bei Bobby, klar das da was passieren musste. Unser geliebtes Vorzelt hat es von dem Sturm in seine Einzelteile zerissen und als alles vorbei war, kam Torsten angerannt und wollte "noch schnell das Zelt abbauen".

So kommt es, dass wir schon seit zwei Tagen unter einem Profisorium unseren Campingtisch aufstellen. Wir bauten uns aus den noch ganzen Zeltstangen und einer Plastikplane einfach ein neues Sonnensegel. Da man unserer Konstruktion aber ansieht, dass sie aus der Not heraus geboren wurde, muessen wir uns in den naechsten Tagen mal um ein neues Vorzelt kuemmern. Jezt sind wir gerade im Hunter Valley, dem zweiten grossen Australischem Weinbaugebiet, nach den Adelaide Mountens, wo wir auch schon waren. Haben uns eine Wein- und eine Kaese- Probe vorgenommen und werden euch bald berichten, wie es uns geschmeckt hat...

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