Dienstag, 9. März 2010

Neuseeland

Am Donnerstag Morgen mussten wir mal wieder etwas früher aufstehen, da unser Flug nach Newzealand schon um 8.30 Uhr ging. Am Flughafen von Sydney angekommen waren wir etwas überrascht, da dieser nicht ganz so groß ist, wie wir es erwartet hatten. Beim Einchecken wurde uns erzählt das die Maschine etwas ueberfuellt sei und man hat uns deswegen kurzerhand in die Businessclass gesetzt. Wir hatten nichts dagegen und der Flug nach Auckland hätte ruhig noch eine bisschen länger dauern können :-).

In Auckland angekommen riefen wir unseren Autovermieter an, der uns am Flughafen abholen wollte. Hat auch alles gut funktioniert, aber wir haben beide ein ungutes Bauchgribbeln bei der Sache mit der Autovermietung. Irgendwie werden wir das Gefühl nicht los, dass die Autovermietung ein zwielichtige Firma ist – naja wir werden sehen.
Da wir schon gegen vier Uhr nachmittags das Auto hatten, und wir hier in Neuseeland viel vor haben, sind wir gleich am ersten Tag noch 200 km Richtung Norden gefahren. Unser Ziel war eine kleine Stadt namens Whangirei an der östlichen Seite der Nordinsel.Wir sind erst gegen 20 Uhr Abend angekommen und das Hostel in welches wir wollten war leider schon ausgebucht für diese Nacht, aber die Dame am Office war sehr nett und hat uns an ein anderes Hostel vermittelt. Dort angekommen konnten wir erst gar kein Hostel finden, bis Jule ein kleines Schild neben der Türklingel gesehen hatte. Das Haus ist ein Privathaus und das ältere Pärchen teilt sich die Küche mit den Backpackern. Wir konnten es kaum glauben. Pete der ca. 65 Jahre alte Mann zeigte uns unser Zimmer und führte uns im Haus herum. Es war sehr Familiär und wir haben uns super wohl gefühlt. Nach einer sehr kalten Nacht (bestimmt unter 10 Grad *g*) sind wir aufgebrochen. Tagesziel war der noerdlichste Punkt von Neuseeland. Eine kleine Landzunge, die sehr weit nach Norden reicht und an deren Spitze die Europäer schon vor 150 Jahren einen Leuchtturm aufbauten - Cape Reinga – ein Muss fuer Neuseelandtouristen. Die Fahrt an diesem und den kommenden Tagen war ein Traum. Torsten möchte fast an jedem Zaunpfahl anhalten und ein Foto machen. Es ist wirklich eine der tollsten Landschaften die wir gesehen haben. Nach dem Leuchtturmbesuch fuhren wir wieder gen Süden. Entlang ein einem der längsten Strande der Welt. Dem “90 Mile Beach” ein ununterbrochener 110 Km langer Sandstrand mit türkisblauem Wasser.

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