Dienstag, 23. Februar 2010

Canberra


Das Canberra die Hauptstadt von Australien geworden ist, liegt an der ständigen Rivalität zwischen Sydney und Melbourne. Da man sich bis zur Unabhängigkeit von England 1901 nicht auf eine Hauptstadt einigen konnte, wurde in der Verfassung der Bau einer geeigneten Hauptstadt festgelegt. Von vielen Australiern wird Canberra verspottet. Liegt bestimmt daran, dass die Stadt ja wirklich erst so ca. 90 Jahre alt ist und alles mit Steuergeldern bezahlt wurde und wird. Uns hat Canberra echt gefallen und die 4 Stunden Zugfahrt von Sydney bis dorthin waren sehr angenehm. Am Bahnhof in Canberra angekommen, konnten wir es fast nicht glauben. Der Gengenbacher Bahnhof ist nicht nur groesser, nein, er verfügt auch über mehr Gleise als der, der australischen Hauptstadt. Also mit den nächsten Bus in die City und das Hostel beziehen.

Am nächsten Tag haben wir uns Fahrräder ausgeliehen um die Stadt zu erkunden.
Der wohl berühmteste Fahnenmast der Welt ziert das neu errichtete Parlamentsgebaeude. Der Mast ist 75 m hoch und 220 Tonnen schwer, dennoch wirkt er sehr leicht und elegant.
Weiter ging es mit dem Fahrrad zum nationalen Museum of Australia. Mit Abstand das beste Museum, das wir bis dato hier in Australien besucht haben. Jule ging es die ganze Zeit über nicht sehr gut. Sie hatte Grippe und wir haben all unsere Medikamente hier in Sydney gelassen. Naja, mittlerweile geht es ihr wieder besser.

Nach vier Tagen Canberra ging es dann wieder zurück nach Sydney. Auch für die Rueckfahrt hatten wir schon ein Zugticket gebucht. Als wir am Bahnhof ankamen, erfuhren wir, dass die Strecke wegen Gleisbauarbeiten gesperrt ist und wir den Bus nehmen müssen. 5 geschlagene Stunden später hatten wir dann endlich unsere letzte australische Bleibe erreicht und dank einem Buchungsfehler ist der Aufenthalt hier nur halb so teuer wie normal.

Sonntag, 21. Februar 2010

Kings Cross

Nach dem wir Bobby seinen neuen Besitzern uebergeben hatten, ging es fuer uns zu Fuss weiter. Mit der U-Bahn und mit jede menge schwerem Gebaeck fuhren wir in die City. Leider konnten wir nicht das tolle Hostel beziehen (mit Swimmingpool), da dieses staendig ausgebucht ist, sondern "mussten" erst einmal in ein kleines Hotel (Irish Pub mit ein paar Zimmern im 2. Stock). Dieses befindet sich im Stadtteil Kings Cross. In Kings Cross stoesst man auf eine tolle Mischung von Strippschuppen, kitschige Touristenshops, siffige Bars und jede menge Backpackerhostels. Es ist ein sehr aufregender Stadtteil und errinnert schwer an die Reperbahn in Hamburg. Fuer uns genau das richtige, da wir von unserem Campingplatzleben endlich wieder zu ganz viel Action wollten. Zudem waren auch Freunde von uns in einem Hostel in Kings Cross einquwatiert, zu denen wir nach 2 Tagen im Hotel zogen. Wir verbrachten eine tolle Woche in diesem kleinen schaebigem Hostel und hatten jede Menge Spass. Man lernt in kleinen Hostels auch viel besser Leute kennen, weil alle immer abends zusammen sitzen und man viel gemeinsam unternimmt. Da wir jedoch noch 3 Wochen Zeit in Australien haben, beschlossen wir noch einen Abstecher in die Hauptstadt Canberra zu unternehmen, da wir nicht die ganze Zeit in Sydney bleiben wollen. Also auf nach Canberra...

Dienstag, 9. Februar 2010

Endstation SYDNEY

Wir sind nun seit 2 Wochen in Sydney. Nach unserem ersten Campingplatz in der Naehe von Blacktown, einem Vorort von Sydney, sind wir nun seit 2 Wochen auf dem Lane Cove Campingplatz (noch naeher an der Innenstadt). Wir hatten uns vorgenommen 4 Wochen vor dem Abflug den Verkauf von Bobby anzugehen. Zum Glueck! Wir machten uns also an die Flyer und gingen von Hostel zu Hostel um diese dort an das Blackboard zu haengen. Dort bemerkten wir erst mal, wieviele momentan versuchen ihr Auto zu verkaufen!! Da unser Bobby noch so gut in Schuss ist und nur 193.000km hat (die meisten Backpackerautos haben ueber 400tkm) wollten wir ihn natuerlich fuer einen guten Preis an den Mann bzw. an den Backpacker bringen. An denPinnwaenden merkten wir dann, dass die meisten Autos unter 5000$ angeboten wurden und das es fuer uns wahrscheinlich schwierig werden wuerde, einen Backpacker mit 6000$ zu finden. In den kommenden Tagen waren wir also beschaeftigt mit Flyer verteilen, Inserate im Internetaufzugeben und zu warten... zu warten und zu warten... . Natuerlich meldete sich NIEMAND!! Ok, wir setzten also den Preis herunter und liefen wieder durch Sydneys Hostels (nicht gerade wenig) und bearbeiteten die Internetinserate und malten Schilder mit "For Sale" die wir an Bobby hingen. Es meldete sich NIEMAND. Unsere Laune war am Boden, obwohl wir noch genug Zeit haben um das Auto zu verkaufen, jedoch bekamen wir langsam Zweifel ob und zu welchem Preis wir Bobby nun letztendlich verkaufen.Tage spaeter hatten wir jedoch Glueck und wir bekamen einen Anruf von einem deutschen Paerchen. Sie waren interessiert und wollten Bobby einen Tag spaeter anschauen. Wir waren sooo happy und obwohl dann noch eine kleine Reparatur dazu kam, hofften wir auf denVerkauf. Und so war es dann auch. Am Freitag werden sie ihn abholen und wir werden ein tolles Hostel mitten in der City beziehen.

Natuerlich ist seit dem letzten Post auch sonst noch einiges passiert. Wir hatten zum Beispiel ein tolles Barbeque bei Bekannten von Torsten in Blacktown. Dort durften wir auch noch eine Nacht im Gaestezimmer schlafen und hatten am naechsten Tag noch eine weniger gute Erfahrung mit Vietnamesischem Essen (laengere Toilettenaufenthalte *g*). Danach besuchten wir noch einen tollen Tierpark, wo wir das erste mal auch Koalas streicheln durften und viele lustige Wombats gesehen haben. Leider gibt es davon keine Bilder, da wir die Kamera vergessen hatten. Auf unserem Campingplatz hatten wir auch zwei nette Nachbarn, Philipp und Julia, mit denen wir auch an einem Tag Schlittschuh laufen gingen. Wenn man uebrigens denkt, in Australien ist das Wetter immer toll, von wegen. Die letzten 10 Tagehatten wir Dauerregen und unser Campingplatz war ziemlich ueberflutet.