Donnerstag, 15. April 2010

Wieder Zuhause

Seit Montag, den 12. April sind wir wieder zuhause! Wir haben uns sehr über die Begrüssung gefreut und hatten einen tollen Abend!
Über die chaotischen Bedingungen bei unserer Heimreise werden wir demnächste berichten!

Torsten und Jule

Sonntag, 11. April 2010

New York



New York ist einfach "THE CITY". Mit fast 20 Millionen Einwohnern im Einzugsgebiet (So viele wie in gnaz Australien) ist sie wohl die bekannteste Metropole der Welt. Unsere Busfahrt von Washington aus verlief wie geplant und wir stiegen mitten im "Big Apple" aus. Wie üblich war unser erstes Ziel das Hostel. Nach der Pleite in Washington waren wir von dieser Unterkunft mehr als angenehm angetan. Das komplett renovierte Industriegebäude mit den hohen Zimmern und dem sonnigen Innenhof hat uns wirklich sehr gefallen.
In der Stadt selbt ist man einfach nur erschlagen von den Hochhäusern. Man muss den Kopf schon ganz schoen strecken um noch den Himmel sehen zu zu koennen. Wir sind viel gelaufen und haben die Woche hier genossen. Waren auf der Brooklyn-Bridge, im grossen Central-Park, am Ground-Zero (2 Hektar grosses, freies Gelaende (Baustelle) in der sonst bis auf einige frei Quadratmeter zugebauten Bankenviertel), in der Wallstreet, dem Time-Square, Broadway und, und, und. Richtig viel gemacht.
Von unserm Hostel bis zur Grand-Central Station im Herzen von Manhatten mussten wir nur 15 Minuten mit der U-Bahn fahren. Die U-bahn (Metro) faehrt hier 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Eben wie Frank Sinatra schon sagte:"The City that never sleeps".


Noch einige Worte ueber Amerika.
Uns hat es hier gut gefallen und es ist ein tolles Land. Wir hatten sonnige warme Tage in Californien, Picknick im Schnee am Grand-Canyon, Fruehlingswetter in Washington und hier in New York. Was man zu den Ammis sagen muss. Die sind schon ein bisschen sehr verliebt in ihr Land und ihre Geschichte obwohl die gerade mal 518 Jare alt ist, seit Cristopher Columbus die neue Welt endeckte.
Ales in Allem war es ein toller Aufenthalt hier und wir habe viel gesehen. Morgen geht es dann erst mal weiter nach London...

Dienstag, 6. April 2010

Washington DC

Nach zwei sehr schoenen und kalten Tagen am Grand Canyon, ging es fuer uns wieder nach Los Angeles, wo wir Bea und Michi verabschiedeten. Auch fuer uns ging die Reise am uebernaechsten Tag weiter. Mit dem Flugzeug sind wir ueber Denver nach Washington DC geflogen.

In Washington angekommen, machten wir uns mal wieder auf die Suche nach unserem Hostel. Mit Bus, U-Bahn und einigen Kilometern zu Fuss, sind wir dann auch endlich angekommen. Schon die Gegend in der unser Hostel lag war nicht gerade vielversprechend. Als wir dann das Hostel sahen, vor dem gerade jemand verhaftet wurde, waren wir nicht gerade begeistert. Bill, der Hostelbesitzer, begruesste uns dennoch nett und gutgelaunt. Dann fuehrte er uns in seinem Haus herum.
-- Dieses Hostel war wohl der schmutzigste Schlafplatz, den wir im vergangenen halben Jahr hatten-- ueberall nur Dreck, Staub, schmutzige Waesche, die Kueche wuerden wir nicht als so eine bezeichnen, an den Waenden hingen Zeitungsartikel der letzten 20 Jahre (auf die er auserordentlich Stolz war) und die Badezimmer konnte man eigentlich nur mit Gummistiefeln betreten. Dort stand auch eine Flaschenkollegtion von allen Shampoo- und Duschgelherstellern der Welt. Bitte nicht den Duschvorhang beruehren, hies es fuer uns fuer die naechsten beiden Tage. Bill selbst sah aus wie ein italienischer Bodybuilder, der zwanzig Jahre nicht mehr trainiert hat, aber die Joggingsachen rund um die Uhr traegt. Er lebt hinter einem Vorhang, neben dem Wohnzimmer. Geputzt wird hier anscheinend nur alle 3 Jahre. Haben wir schon erwaehnt das unser Zimmer keine Tuer hat? An diesem Abend war Jule den Traenen sehr nahe, vor allem weil der kommende Tag ihr Geburtstag war und wir das Zimmer fuer 2 Naechte bezahlen mussten.
(Am abend in den Nachrichten hoerten wir von einer Schieserrei auf offener Strasse, wobei 7 Menschen erschossen wurden, am naechsten Tag wurden viele Studenten von einer Bande ueberfallen, usw. - nicht gerade eine Traumgegend in der wir wohnten !!)

Jules Geburtstag
Nach dem wir nachts schon munter waren und Jule die ersten Glueckwuensche aus Deutschland entgegen nahm, sind wir am naechsten Tag erst gegen Mittag in die Stadt. Mit einem Bus, in dem wir die einzigsten Weissen waren, fuhren wir eine halbe Stunde zum weissen Haus. Der ganze Regierungsbezirk und die vielen Denkmaeler und Mueseen sind alle um den Stadtpark mit dem Washington Monument angeordnet. Da Jule an dem Tag noch kein Sightseeing machen wollten, besuchten wir gegen Abend das Kino und sahen uns Alice im Wunderland an.
Am naechsten Tag sind wir dann erstmal in ein kleines Hotel in der Innenstadt gezogen. Nicht gerade billig, aber sauber und sicher - was fuer uns beide wichtig war.

Die naechsten drei Tage stand dann Sightseeing auf dem Plan und dementsprechend muede waren wir auch abends.
Alles in allem waren es dennoch schoene Tage in Washinton DC.

Am Montag ging es dann weiter mit dem Bus nach New York City!

Donnerstag, 1. April 2010

Las Vegas

Als wir nach einer 5 stündigen Fahrt durch die Mojavewuese endlich in Las Vegas angekommen sind, konnten wir es kaum glauben. Es ist wirklich eine Stadt mitten im nichts. Schon von weitem kann man die Hochhäuser dieser Metropole sehen. Bea, Michi und wir beide sind dann schnell ins Hotel gefahren und haben unser 4-Bett Zimmer bezogen. Und dann, auf in die Stadt. Im ersten Casino angekommen (in jedem Gebäude auf dem LasVegasBoulevard befindet sich ein Casino) waren wir sehr erstaunt. Es ist eine Ausgelassene Stimmung, die Laute rauchen, trinken und verzocken ihr Geld. In manchen Bundesstaaten ist es verboten auf der offenen Straße zu rauchen, und hier? - alles erlaubt, auch in jedem Gebäude !!
Wir vier sind dann noch den ganzen Abend von einem Casino zum andern und bekamen den Mund nicht mehr zu. Wir waren sozusagen in New York, Rom, Venedig, der Südsee und Paris und das alles in zwei Tagen. Einfach unvorstellbar wie die Ammis hier Protzen. Was hier in der Nacht erst los ist - unvorstellbar.
Auch am zweiten Tag ging es uns mit dem Staunen nicht anders. Wenn man hier durch die Stassen lauft, wird man zwangsweise in die Casinos geleitet, weil die Bürgersteige mitten durch die Spielhöllen verlaufen. Und die Casinos sind soooooo groß, dass man sich immer verlauft.
Wir waren letzte Woche noch auf Fidschi wo die Leute noch in Blechhütten leben. Diesen Kontrast zu dieser Glitzerstadt – kann man kaum in Worte fassen.
Aber keine Angst, wir konnten der Spielsucht widerstehen, haben Elvis gesehen und sind beide noch ledig – alles in allem eine gelungene Tour.