Donnerstag, 25. März 2010

Hollywood und Los Angeles

Nach dem wir uns noch in Nadi mit Bea und Michi getroffen hatten, war klar das wir die erste Woche in Amerika gemeinsam verbringen. Unser Flug ging von Nadi aus zurueck nach Auckland und dann weiter nach Los Angeles (sehr anstrengend).

20 Stunden spaeter erreichten wir erschoepft Los Angeles. Die Einreise in Amerika ist total uebertrieben. Jeder Reisende muss jeden seiner Fingerabdruecke abgeben. Man kommt sich vor wie ein Verbrecher. Weiter ging es mit dem Linienbus zu unserem Hostel am Santa Monica Beach. Leider war genau an dem Sonntag der grosse Los Angeles Marathon und das Ziel war unsere Strasse. Das fuehrte zu erheblichen Verkehrsstaus und wir tuckerten 2 Stunden durch LA.
Das Abendessen war natuerlich im Amerikanischen Stil - Burger! Wir gingen also schnell zu MC Donalds und bestellten beide ein grosses Menue. Gross heisst hier RIESIG! Gegen sieben lagen wir dann in den Bette.

Am naechsten Morgen ging es zu den Universal Studios. Dort trafen wir uns mit Bea und Michi und verbrachten einen tollen Tag im Park. Von der Studiotour, ueber Tiershows, Fahrgeschaeften und Horrorhaeuser - waren wir alle komplett begeistert.



Der Tag darauf ging es dann nach Hollywood. Auf dem Weg dahin sahen wir an einer Strassenecke eine Menge Paparazzis. Natuerlich hielten wir an und warteten bei dem Fotografen auf den Star. Nach einer Weile kam Sie dann auch - Jessica Alba, die natuerlich nur Julia kannte (Klatsch- und Tratsch Expertin).

Weiter ging es zum Walk of Fame, den wohl beruehmtesten Buergersteig der Welt.
Nach einem sehr anstrengenden Tag ging es dann in den mexikanischen Stadtteil. Da Bea und Michi ein Auto gemietet haben und wir gemeinsam zum Grand Canyon wollen, sind wir momentan zu viert unterwegs. Wir vier schliefen im selben Hotel und machten uns am naechsten Morgen frueh auf den Weg nach LAS VEGAS. (nochmals vielen Dank an Bea und Michi - unsere Reiseleitung)

Samstag, 20. März 2010

Fiji - Eine Woche Erholung

Unsere Traumwoche auf Fidschi sollte eigentlich ganz anders beginnen. Nach der Landung und der freundlichen Begruessung von Gitarrenspielern, mussten wir uns nach einem Taxi umsehen. Bei gefuehlten 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit, wie man sich es kurz vor einem Tropensturm vorstellt, hatten wir wohl die laengste Taxifahrt unseres Lebens - und das mal wieder ohne Klimaanlage. Der Taxifahrer erzaehlte uns dann erst mal von der Sturmwarnung die fuer Fidschi ausgerufen wurde. Wir dachten uns jedoch noch nichts dabei. Am Hotel angekommen, freuten wir uns ueber ein tolles grosses Zimmer. Beim Abendessen wunderten wir uns zuerst ueber den Laerm, der aus dem Speisesaal kam. Die nagelten uns doch tatsaechlich alle Fenster und Tueren zu! Langsam wurde uns doch mulmig zumute. Nach dem unsere Bedienung dann auch noch meinte, nur Gott weiss, was der Sturm bringen wird, freuten wir uns nicht gerade auf die bevorstehende Nacht. Aber nach 2 Tagen Sturm und stuendlichen Wettermeldungen, hatten wir es ueberstanden. Wir hatten noch einmal Glueck und der Hurrican hat uns nicht getroffen.

Nach 3 Tagen Sturm freuten wir uns auf besseres Wetter. Nach einem Tag Sonnenschein, hatten wir auch schon beide Sonnenbrand :-). Die Woche hier war trotz Sturm wirklich schoen. Das Hotel war richtig klasse und obwohl die meiste Zeit das Wetter nicht so schoen war, wurde es uns nie langweilig. Wir haben uns vom vielen reisen erholt *hihi* und freuen uns jetzt auf die letzten drei Wochen USA.

Morgen werden wir uns noch im Hard Rock Cafe in Nadi mit Bea und Michi treffen, die wir in Australien kennengelernt haben und eine aehnliche Reiseroute haben wie wir.

Samstag, 13. März 2010

10 Tage Neuseeland - viel zu schnell vorbei

In Ahipara angekommen, suchten wir unser Hostel. Wir waren schon gespannt was es diesmal fuer eines werden wird. Und die Ueberraschung war auch sehr gross, als wir auf einem Campingplatz einen eigenen Bungalow beziehen konnten. Auf unserer eigenen Terasse wurde dann auch erst mal richtig gevespert. Am naechsten morgen sind wir wieder zurueck nach Auckland gefahren, um weiter Richtung Sueden zu kommen. Am Abend wollten wir dann natuerlich noch auf den Skytower – das Wahrzeichen dieser Stadt. Wir konnten einen wunderschoenen Sonnenuntergang aus ueber 300 Meter Hoehe betrachten – richtig klasse!

Die naechsten beiden Tage waren wir Richtung Sueden unterwegs, um an den beruehmten Vulkanberg Mount Egmont zu gelangen. Da Neuseelands Nordinsel auf dem sogenannten "Ring of Fire" liegt, gibt es hier ueberall Vulkane, Gaisiere, heisse Quellen und alles was zu geothermischen Aktivitaeten dazugehoert. Der Mount Egmont war einer der ersten Vulkane und steht frei im Kuestenvorland. Mit sagenhaften 2520 Metern kann man ihn schon viele Kilometer im voraus erkennen. In New Plymouth, am Fusse dieses Berges, verbrachten wir 2 Naechte, da wir zwei nette Maedels aus dem Schwabenland kennen gelernt haben und das Hostel richtig klasse war. Die Hostelmama bug jeden Abend einen leckeren Schokoladenkuchen fuer uns alle.

Die restlichen vier Tage waren wir damit beschaeftigt zurueck nach Auckland zu kommen. Wir sind durch das Vulkanplateu des Tongario Nationalparks gefahren. Da das Wetter hier oben schon richtig kalt und winterlich war, haben wir beschlossen dort nicht zu wandern. Weiter ging es Richtung Lake Taupo, einem Kratersee in der Mitte der Nordinsel. Ueber Rotorua und Tauranga ging es weiter auf die Coromandel Halbinsel. Dort verbrachten wir die vorletzte Nacht und besuchten am naechsten morgen
noch einen Hot Water Beach – ein Strand mit heissen Quellen, die dir fast die Fuesse verbrennen, einfach unglaublich.

Mittlweile sind wir wieder in Auckland. Beim einchecken in das Hostel hatten wir mal wieder richtig Glueck :-)). Fuer den Preis von einem einfachen Doppelzimmer (ohne Bad), haben wir ein schickes Luxusapartment (Hostelluxus) mit Wohnzimmer, groesser Kueche, eigenem Bad und grossem vollverglastem Schlafzimmer bekommen. Keine Ahnung warum wir immer solches Glueck haben.

Morgen geht es fuer uns wieder weiter. Auf Fidschi haben wir uns ein Hotel gebucht und wollen einfach mal 7 Tage nichts tun – ausser ganz viel Lesen und Plaene schmieden fuer die USA und zuhause:-).



Faszit

Neuseeland war fuer uns beide wirklich ein Highlight. Leider hatten wir fuer dieses tolle Land nur 10 Tage.

Zu Neuseeland wollen wir sagen: Schoene Landschaften gibt es ueberall, ob vor der Haustuer im Schwarzwald oder sonst wo. Die Berge Neuseelands sind sensationell, aber auch die Berge unserer Alpen brauchen den Vergleich mit den Kiwi-Bergen nicht zu scheuen. Die Straende in der Bay of Island haben Suedseecharakter, den haben die in der Suedsee aber auch. Die Faszination geothermaler Vulkangebiete gibt es ebenso in anderen Laendern zu bestaunen. Tiefblaue Seen in mitten von Berglandschaften, saftig-gruene Weideflaechen und Steilkuesten – das sind alles aussergewoehnliche Naturschauspiele, aber eben nicht gerade einzigartig auf dieser Welt.

Das unglaubliche an Neuseeland ist, dass es all diese Naturwunder auf einer Flaeche zu bestaunen gibt, die 2/3 der Groesse Deutschlands entspricht. Neuseeland – die Welt im Kleinformat.

Dienstag, 9. März 2010

Neuseeland

Am Donnerstag Morgen mussten wir mal wieder etwas früher aufstehen, da unser Flug nach Newzealand schon um 8.30 Uhr ging. Am Flughafen von Sydney angekommen waren wir etwas überrascht, da dieser nicht ganz so groß ist, wie wir es erwartet hatten. Beim Einchecken wurde uns erzählt das die Maschine etwas ueberfuellt sei und man hat uns deswegen kurzerhand in die Businessclass gesetzt. Wir hatten nichts dagegen und der Flug nach Auckland hätte ruhig noch eine bisschen länger dauern können :-).

In Auckland angekommen riefen wir unseren Autovermieter an, der uns am Flughafen abholen wollte. Hat auch alles gut funktioniert, aber wir haben beide ein ungutes Bauchgribbeln bei der Sache mit der Autovermietung. Irgendwie werden wir das Gefühl nicht los, dass die Autovermietung ein zwielichtige Firma ist – naja wir werden sehen.
Da wir schon gegen vier Uhr nachmittags das Auto hatten, und wir hier in Neuseeland viel vor haben, sind wir gleich am ersten Tag noch 200 km Richtung Norden gefahren. Unser Ziel war eine kleine Stadt namens Whangirei an der östlichen Seite der Nordinsel.Wir sind erst gegen 20 Uhr Abend angekommen und das Hostel in welches wir wollten war leider schon ausgebucht für diese Nacht, aber die Dame am Office war sehr nett und hat uns an ein anderes Hostel vermittelt. Dort angekommen konnten wir erst gar kein Hostel finden, bis Jule ein kleines Schild neben der Türklingel gesehen hatte. Das Haus ist ein Privathaus und das ältere Pärchen teilt sich die Küche mit den Backpackern. Wir konnten es kaum glauben. Pete der ca. 65 Jahre alte Mann zeigte uns unser Zimmer und führte uns im Haus herum. Es war sehr Familiär und wir haben uns super wohl gefühlt. Nach einer sehr kalten Nacht (bestimmt unter 10 Grad *g*) sind wir aufgebrochen. Tagesziel war der noerdlichste Punkt von Neuseeland. Eine kleine Landzunge, die sehr weit nach Norden reicht und an deren Spitze die Europäer schon vor 150 Jahren einen Leuchtturm aufbauten - Cape Reinga – ein Muss fuer Neuseelandtouristen. Die Fahrt an diesem und den kommenden Tagen war ein Traum. Torsten möchte fast an jedem Zaunpfahl anhalten und ein Foto machen. Es ist wirklich eine der tollsten Landschaften die wir gesehen haben. Nach dem Leuchtturmbesuch fuhren wir wieder gen Süden. Entlang ein einem der längsten Strande der Welt. Dem “90 Mile Beach” ein ununterbrochener 110 Km langer Sandstrand mit türkisblauem Wasser.

Dienstag, 2. März 2010

See you, Australia

Die letzten 10 Tage hier in Sydney waren richtig klasse. Das Hostel in dem wir wohnen, ist als eines der besten in ganz Australien angepriesen und wie wir meinen, ist das vielleicht auch gar nicht so übertrieben. Pool und Sauna auf der Dachterrasse und eine Kuechenausstattung von der manch eine deutsche Hausfrau traeumen würde. Die Zimmer sind auch sehr sauber und geräumig. Alle Leute sind nett und es herrscht eine gute Stimmung.

Wir gestalteten uns die letzten Abende sehr vielfältig. Haben uns mit Freunden getroffen, zusammen gekocht und sind dann noch Ausgegangen, waren in dem groessten 3D Kino der Welt ( Avatar ) und sind zur Schwulen und Lesbenparade gegangen.
Mardi Gras - eine alljährliche Parade mit der für die Rechte von Schwulen und Lesben gekämpft wird. Hat ein bisschen was von Fastnacht, nur mit mehr nackter Haut und 25 Grad.

Und sonnst halt noch das übliche.
Torsten war jetzt endlich bei einem Frisör und hat sich die Haare schneiden lassen. Jule hatte ihren Shopping Nachmittag, außerdem müssen wir noch ein Päckchen mit einigen Sachen nachhause schicken und, und, und.

Australien ist das einzigste Land das einen ganzen Kontinent bevölkert.
Australiens Geschichte gliedert sich in zwei Lager. Erstens die Aborigini Kultur die ca. 60000 vChr. ihren Anfang nahm und die der weisen Australier, die genau am 19.April 1770 mit der Entdeckung dieses Kontinents von Kaptaen James Cook begann. Es folgte die englischen Gefangenentransporte und es bildeten sich die ersten Städte. Am 1 Januar 1901 wurde Australien Unabhängigkeit von der Englischen Krone. Seither haben diese Leute einen Nationalstolz entwickelt, den wir beide vorher noch nie gesehen haben.

Australien hat uns beiden sehr gefallen. Es waren vier tolle Monate und wir haben sehr viel erlebt. Wir sind in den drei Monaten mit dem Auto 12720 km gefahren, was einer strecke von Gengenbach bis Tokio gleichkommt.



Es gibt Teile dieses Landes deren Befoelkerungsrate bei 0,2 Menschen pro Quadratkilometer liegt (Deutschland 230EW/km2). Es gibt Gegenden in denen jaehrich 200 – 300 Menschen verloren gehen und vermisst werden. Hier gibt es Wüste und Regenwald, Berge mit Schnee im Winter und Flüsse die zehn Monate lang kein Wasser führen. Dieser Kontinent ist so gigantisch groß, das man mit dem Flugzeug von Sydney nach Perth fliegen kann, 3500 km und dabei keine einzige Stadt unter sich sieht.
Die Menschen hier sind alle sehr nett und hilfsbereit, haben immer ein offenes Ohr und einen lustigen Spruch auf den Lippen. Uns hat es sehr gefallen, mit welcher Leichtigkeit sie an die Arbeit gehen und das Leben sehen.
Und nach einer tollen Zeit hier freuen wir uns beide darauf, dass es weiter geht. Neuseeland wir kommen... !